Es ist schon erstaun­lich: Die Stadt Haan stellt einem Sport­ver­ein das Geld für den Bau eines nagel­neu­en Ver­eins­heims zur Ver­fü­gung und ist zusätz­lich dau­er­haft bereit, drei Vier­tel der lau­fen­den Betriebs­kos­ten zu über­neh­men.
Auch die gesetz­lich erfor­der­li­che öffent­li­che Aus­schrei­bung unter­stützt die Stadt mit 20.000 Euro, wie sie bereits jetzt die Anwalts­kos­ten für den TSV Grui­ten bezahlt.

Ist das nicht groß­ar­tig? Nein, sagt der Ver­ein und ist unzu­frie­den, weil er einen Teil der Betriebs­kos­ten mit­tra­gen soll, und weil das Geld eigent­lich ohne Aus­schrei­bung frei­hän­dig an eine vor­her aus­ge­such­te Fir­ma gezahlt wer­den soll­te.
So sehr das ehren­amt­li­che Enga­ge­ment eines Sport­ver­eins zu loben ist, ein Mini­mum an Ver­ständ­nis, für den sorg­sa­men Umgang mit Steu­er­geld einer­seits und die Beach­tung ver­ga­be­recht­li­cher Vor­schrif­ten ande­rer­seits, wäre an die­ser Stel­le wün­schens­wert.

Die CDU-Rats­frak­ti­on hofft, dass sich das Pro­jekt, nach­dem sich die Irri­ta­tio­nen gelegt haben, nun­mehr in die kon­kre­te Umset­zung geht. Als Berei­che­rung und kla­res Zei­chen für den Grund­schul- und Sport­stand­ort Grui­ten.

PM HHP TSV 17.11.2019