• Beitrag veröffentlicht:15. März 2017
  • Beitrags-Kategorie:Aktuelles

Mit­glie­der sol­len sich in Arbeits­grup­pen ein­brin­gen. Die CDU will dadurch neue Ideen für die loka­le Poli­tik gewinnen.

Zum zwei­ten Mal in Fol­ge hat­te die Haa­ner CDU auf ihrem letz­ten Neu­jahrs­emp­fang im Janu­ar ein neu­es Pro­jekt ange­kün­digt. 2016 hat­te das Kind als Arbeits­grup­pe den Namen „Haan 2025“ (TME berich­te­te), und im Janu­ar 2017 wur­de der „Zukunfts­dia­log Haan“ ange­kün­digt (TME berich­te­te eben­falls). Gehört hat­te man von bei­den Pro­gram­men zunächst erst ein­mal aller­dings nichts.

„Zuge­ge­ben, wir sind etwas zu früh mit unse­rem Vor­ha­ben los­ge­prescht. Es kam im ver­gan­ge­nen Jahr anders als wir geplant hat­ten. Wir haben es zeit­lich und auf­grund man­geln­der Kapa­zi­tä­ten nicht hin­be­kom­men, Inhal­te zu erar­bei­ten“, sagt der Stadt­ver­bands­vor­sit­zen­de Wolf­ram Loh­mar auf Nach­fra­ge zur AG „Haan 2025“. Im Früh­jahr soll es aber los­ge­hen mit dem „Zukunfts­dia­log Haan“.

Blick von außen einbringen

„Wir woll­ten es nicht mehr auf die Jah­res­zahl begren­zen, haben das The­ma ins­ge­samt aber wie­der neu auf­ge­nom­men. Vor allem wol­len wir die neu­en Mit­glie­der, die seit dem Jahr der Bür­ger­meis­ter­wahl 2015 zu uns gesto­ßen sind, ein­bin­den, die auch mal inhalt­lich etwas machen und nicht nur im Wahl­kampf Pla­ka­te kle­ben wol­len“, sagt Lohmar.

Es han­de­le sich um 15 bis 20 Per­so­nen. Es sei wich­tig, die­se Men­schen zu moti­vie­ren, gera­de zu Zei­ten in denen regel­mä­ßig Wahl­kampf herr­sche. Ein wei­te­rer Vor­teil sei, dass neue Mit­glie­der auch den „Blick von außen“ in die Par­tei hin­ein­tra­gen wür­den. Die CDU hat in Haan 236 Mitglieder.

Dem­nächst soll es ein Kick-off-Mee­ting zum Start geben, in dem gemein­sam The­men erar­bei­tet wer­den sol­len. Der Ter­min wird bei der heu­ti­gen Vor­stands­sit­zung des Stadt­ver­bands abge­stimmt, ange­dacht sei ein Ter­min spä­tes­tens nach Ostern. Ein neu­es CDU-Mit­glied wol­le sich beson­ders enga­gie­ren und habe die Feder­füh­rung über­nom­men. Die Par­tei möch­te die Rich­tung dazu gar nicht vor­ge­ben, damit neue Ideen ein­ge­bracht wer­den kön­nen. „Wir wol­len das offen gestal­ten“, sagt Lohmar.

Ideen gehen in die Fraktion

Den­noch stün­den natür­lich die The­men Innen­stadt, finan­zi­el­le Situa­ti­on, Wirt­schaft oder Schul­sys­tem nach wie vor oben auf der Agen­da. Aus dem Tref­fen sol­len sich Arbeits­grup­pen ent­wi­ckeln, die sich mit ein­zel­nen The­men befas­sen. Die ent­wi­ckel­ten Ideen sol­len schließ­lich aus den AGs in die Frak­ti­on im Stadt­rat gebracht werden.

Schwie­ri­ger sei es hin­ge­gen für die neu­en Mit­glie­der, gleich in Ver­ant­wor­tung zu gehen und zum Bei­spiel Sach­kun­di­ger Bür­ger in einem Aus­schuss zu wer­den. Die Stel­len sei­en aktu­ell besetzt. „Das geht lei­der nicht von heu­te auf mor­gen. Des­halb wol­len wir ein Zei­chen set­zen, dass sich auch neue Mit­glie­der aktiv ein­brin­gen kön­nen“, sagt Loh­mar. Vor­aus­sicht­lich im Novem­ber gibt es die nächs­ten, alle zwei Jah­re statt­fin­den­den Vor­stands­wah­len, für die sich Kan­di­da­ten auf­stel­len las­sen können.

Beim Neu­jahrs­emp­fang 2016 hat­te der CDU-Vor­sit­zen­de Wolf­ram Loh­mar das Pro­jekt “Haan 2025” ange­kün­digt. Dar­aus wur­de der “Zukunfts­dia­log Haan”, den die Christ­de­mo­kra­ten jetzt ange­hen wol­len. Archiv­fo­to: TME

Quel­le: TME (Von Flo­ri­an Schmitz)