• Post published:13. August 2017
  • Post Category:Aktuelles

Die größ­te Frak­ti­on im Stadt­rat, die CDU, ver­an­stal­tet das fröh­li­che Fest.
 

Für alle, die nicht in den Urlaub gefah­ren sind, bot die Stran­d­olym­pia­de auf dem Neu­en Markt eine tol­le Gele­gen­heit, ein wenig Feri­en­stim­mung zu genie­ßen. Glück­li­cher­wei­se spiel­te auch das Wet­ter ges­tern mit, so dass die Kin­der ihre Olym­pia­de bei strah­len­dem Son­nen­schein voll aus­kos­ten konn­ten: Nur einen Tag zuvor hat­te es ohne Unter­lass gereg­net.

Ins­ge­samt acht ver­schie­de­ne Sta­tio­nen galt es zu durch­lau­fen. “Wir haben eini­ge neue Sachen gemacht in die­sem Jahr, ein wenig Abwechs­lung, damit die Kin­der nicht jedes Mal die­sel­ben Sta­tio­nen durch­lau­fen müs­sen”, erklärt Tim Fei­sel von der Jun­gen Uni­on Haan, die die Stran­d­olym­pia­de für Kin­der feder­füh­rend orga­ni­siert hat. Und das in Zusam­men­ar­beit mit der CDU Haan.

“Wir haben näm­lich Stamm­gäs­te”, ver­rät Annet­te Braun-Kohl von der CDU. Zwi­schen 100 und 150 Kin­der neh­men jedes Jahr an der Kin­der­olym­pia­de teil, die inzwi­schen bereits zum zehn­ten Mal statt­fand. Bis­her wur­de der Fokus auf die Sie­ben- bis Elf­jäh­ri­gen gerich­tet, doch nun konn­ten auch jün­ge­re Kin­der mit­ma­chen. “Unse­re Ziel­grup­pe sind die Drei- bis Elf­jäh­ri­gen”, betont Tim Fei­sel. Aus die­sem Grund war Bea­te Schmitz von der Kin­der­ta­ges­pfle­ge Haan in die­sem Jahr zum ers­ten Mal mit ihren Bob­by­cars vor Ort.
 

Hier durf­ten die Kin­der sich ein Ren­nen rund um den Brun­nen lie­fern, was auf gro­ße Begeis­te­rung bei den Klei­nen stieß. “Wir woll­ten auch etwas für die ganz Klei­nen dabei­ha­ben”, sagt Bea­te Schmitz, die für die Kin­der, die noch nicht mit dem Bob­by­car zurecht­kom­men, auch klei­ne Rol­ler und Hüpf­tie­re mit­ge­bracht hat. Neben­an steht Timo mit dem Mini­golf­schlä­ger und zielt auf den klei­nen wei­ßen Ball. Beim “Ziel­golf” gilt es, den Ball ein­zu­lo­chen, was leich­ter aus­sieht, als es ist. Aber beim zwei­ten Ver­such gelingt es dem Acht­jäh­ri­gen schließ­lich und er bekommt sei­nen Stem­pel auf die Teil­neh­mer­kar­te.

Dann geht es wei­ter zum Tor­wand­schie­ßen. “Das kann ich bes­ser”, erklärt Timo über­zeugt. Schließ­lich spie­le er mit sei­nen Freun­den regel­mä­ßig Fuß­ball. Auch Rin­ge­hüp­fen, Was­ser­bom­ben wer­fen, Weit­sprung, Rin­ge auf Ziel­schei­ben wer­fen und Was­ser tra­gen gehört zu den olym­pi­schen Dis­zi­pli­nen. Alle Kin­der, die die acht Sta­tio­nen durch­lau­fen haben, bekom­men am Schluss nicht nur ein Was­ser­eis zur Beloh­nung, son­dern auch eine Urkun­de und eine Medail­le. “Außer­dem dür­fen sie einen Luft­bal­lon flie­gen las­sen”, ver­spricht Annet­te Braun-Kohl.

Der Luft­bal­lon­wett­be­werb gehört tra­di­tio­nell zur Kin­der­olym­pia­de. “Die ers­ten Drei bekom­men einen Bücher­gut­schein”, ver­rät Braun-Kohl. Da hof­fen alle, dass ihr Bal­lon am wei­tes­ten fliegt. Und das kön­nen schon mal 250 Kilo­me­ter sein, wie beim Sie­ger im ver­gan­ge­nen Jahr. Am Ende zählt jedoch vor allem eins: Dabei­sein ist alles! Auch wenn dies alt­mo­disch klingt, oder?

 

Quel­le: Von San­dra Grün­waldRP