• Beitrag veröffentlicht:13. Juli 2016
  • Beitrags-Kategorie:Aktuelles

Die Ver­wal­tung soll prü­fen, was ein zeit­na­her Abriss des Gebäu­des in Grui­ten kos­ten wür­de.

Die CDU bringt einen Antrag in den nächs­ten Aus­schuss für Stadt­ent­wick­lung, Umwelt und Ver­kehr (SUVA), der am 29. Sep­tem­ber tagt, ein. Dar­in geht es um einen zeit­na­hen Abriss des ehe­ma­li­gen Bür­ger­hau­ses in Grui­ten.

In dem Antrag erin­nert die CDU dar­an, dass das Bür­ger­haus nun bereits seit vier Jah­ren geschlos­sen sei, das Schwimm­bad gar seit 2000. Nach­dem inten­siv über die Fol­ge­nut­zung des Gelän­des dis­ku­tiert wur­de, war Tenor, dass der Käu­fer den Abriss über­neh­men sol­le. Da sich das Bebau­ungs­plan­ver­fah­ren der­zeit noch im Bera­tungs­sta­tus befin­de, sei jedoch frü­hes­tens mit ent­spre­chen­den Akti­vi­tä­ten zu rech­nen.

Die CDU hält ange­sichts der „zuneh­men­den Ver­wahr­lo­sung“ des Grund­stücks einen so lan­gen Zeit­raum für unver­ant­wort­bar. Vor allem stel­le sich die Fra­ge der Ver­kehrs­si­che­rungs­pflicht. Zwa sei­en Bau­zäu­ne errich­tet wor­den, heißt es in dem Antrag, jedoch sei es Kin­dern und Jugend­li­chen pro­blem­los mög­lich, das Grund­stück wider­recht­lich zu betre­ten. Ent­spre­chen­de Fäl­le sei­en bekannt gewor­den.

Dar­über hin­aus ent­stün­den der Stadt noch immer jähr­li­che Betriebs­kos­ten – unter ande­rem durch die Grund­ab­ga­be, Ver­si­che­run­gen und die Pfle­ge der Außen­an­la­ge.

Die CDU bit­tet daher die Ver­wal­tung, zu prü­fen, ob ein Abriss zeit­nah in Angriff genom­men wer­den könn­te und was die­ser kos­ten wür­de. Die Uni­ons-Poli­ti­ker gehen dabei davon aus, dass sich die Abriss­kos­ten durch den Ver­kaufs­preis pro­blem­los wie­der ein­spie­len las­sen kön­nen, da dem Käu­ser so ein frei­es, unbe­las­te­tes Grund­stück ange­bo­ten wer­den kön­ne.

 

 

 

Quel­le: Tae­g­lich ME — Von Phil­ipp Nie­län­der