Zur Bericht­erstat­tung der Rhei­ni­schen Post vom 5.6. erlau­ben sich die Frak­tio­nen von CDU, FDP und SPD nach­fol­gen­de Klarstellung:

 

Wir erken­nen hier­mit aus­drück­lich die hohe und zuver­läs­si­ge Arbeits­leis­tung des tech­ni­schen Dezer­na­tes unter Lei­tung des Tech­ni­schen Bei­geord­ne­ten, Engin Alpas­lan, an. Der Ansicht von Tei­len der WLH und ihrer Frak­ti­ons­vor­sit­zen­den, die Stadt wei­ge­re sich, Beschlüs­se umzu­set­zen, tre­ten wir mit aller Ent­schie­den­heit ent­ge­gen. Gera­de das tech­ni­sche Dezer­nat unter der Lei­tung des tech­ni­schen Bei­geord­ne­ten ver­baut in den nächs­ten 5 Jah­ren 70 Mio Euro in Schu­len und Kin­der­gär­ten. Par­al­lel dazu wird die Innen­stadt mit rund 10 Mio Euro attrak­ti­ver gestal­tet, aus dem Haa­ner Bach­tal wird mit För­der­mit­teln ein neu­es Nah­erho­lungs­ge­biet und der Fahr­rad­weg Sand­bach­tal wird geplant. Ein neu­es Rat­haus ist auf dem Weg. Dies ist ohne Bei­spiel im Ver­gleich zu ande­ren Städ­ten ähn­li­cher Grö­ße in NRW.

Dass das tech­ni­sche Dezer­nat für das städ­ti­sche Bür­ger­haus-Gelän­de in Grui­ten bis­her kei­nen Inves­to­ren-Wett­be­werb gestar­tet hat, liegt nicht am Unwil­len des tech­ni­schen Dezer­na­tes, son­dern dar­an, dass sich die Mehr­heit des Rates für die Grün­dung einer Stadt­ent­wick­lungs­ge­sell­schaft aus­ge­spro­chen hat. Auch bei den Abriss­ar­bei­ten gab es Ver­zö­ge­run­gen, was auch der WLH-Frak­ti­on und ihrer Vor­sit­zen­den bekannt sein dürf­te. Nicht ansatz­wei­se kön­nen wir die Art und Wei­se nach­voll­zie­hen, in der die Vor­sit­zen­de der WLH-Frak­ti­on den Tech­ni­schen Bei­geord­ne­ten und sei­nen Mit­ar­bei­ter­stab in Sit­zun­gen atta­ckiert und ver­bal deren Leis­tun­gen gänz­lich in Fra­ge stellt.

Die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter der Haa­ner Stadt­ver­wal­tung tun ihr Mög­lichs­tes, um die vie­len Pro­jek­te zu stem­men. Unsach­ge­mä­ße und pro­vo­zie­ren­de Wort­bei­trä­ge sei­tens der WLH-Frak­ti­on und ins­be­son­de­re ihrer Vor­sit­zen­den sind demo­ti­vie­rend und somit kon­tra­pro­duk­tiv. Offen­sicht­lich ist es der WLH-Frak­ti­on nicht bewusst oder gleich­gül­tig, dass sie damit ein Kli­ma des Mistrau­ens zwi­schen Rat und Stadt­ver­wal­tung schafft. Die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter der Ver­wal­tung haben Anspruch auf Respekt und Wertschätzung.

Die unter­zeich­nen­den Frak­tio­nen sind sich in der Sache natür­lich nicht immer einig. Dies gilt auch im Ver­hält­nis zwi­schen der Ver­wal­tung und dem Stadt­rat bzw. den Rats­frak­tio­nen. Bei aller Viel­falt der Mei­nun­gen und Ansich­ten ist uns doch eine wert­schät­zen­de und ver­trau­ens­vol­le Zusam­men­ar­beit mit allen Ange­hö­ri­gen der Stadt­ver­wal­tung sehr wichtig.

Uns eint eines: Wir wol­len für unse­re Stadt das Bes­te errei­chen. Hier­bei set­zen wir auf eine fai­re poli­ti­sche Aus­ein­an­der­set­zung in Rat und Ausschüssen.

Mit freund­li­chen Grüßen

gez.gez.gez.
Jens Lem­ke, CDU-FraktionMicha­el Rup­pert, FDP-FraktionBernd Stra­cke, SPD-Fraktion