Ange­hö­ri­ge der Stadt­ver­wal­tung gehö­ren nicht unter Gene­ral­ver­dacht!

Sehr geehr­te Damen und Her­ren,

die CDU-Rats­frak­ti­on Haan teilt das abso­lu­te Unver­ständ­nis, mit dem die Bür­ger­meis­te­rin, Frau Dr. Warne­cke, und der Per­so­nal­rat auf die ver­meint­li­chen Maß­nah­men der WLH-Frak­ti­on zur Kri­mi­na­li­täts­prä­ven­ti­on reagiert haben.

Hier­zu erklärt der CDU-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de, Jens Lem­ke, „ Ver­wal­tungs­vor­stand und Stadt­rat haben den Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern der Stadt­ver­wal­tung mit Wert­schät­zung und nicht mit pau­scha­len Unter­stel­lun­gen und Mistrau­en zu begeg­nen. Der von Frau Lukat gegen­über den Ange­hö­ri­gen der Stadt­ver­wal­tung indi­rekt geäu­ßer­te Gene­ral­ver­dacht ist völ­lig neben der Spur!“

Sein Stell­ver­tre­ter Rai­ner Wet­terau ergänzt. „ Lt. Pres­se hat der Tat­ver­däch­ti­ge über Jah­re ein Dop­pel­le­ben geführt. Dies hät­te auch durch die von der WLH-Frak­ti­on gefor­der­ten Maß­nah­men nicht ver­hin­dert wer­den kön­nen und der Vor­stoß von Kol­le­gin Lukat geht daher voll­kom­men ins Lee­re.“

Viel­mehr unter­stützt die CDU-Frak­ti­on die intern durch die Ver­wal­tung getrof­fe­nen Prä­ven­ti­ons­maß­nah­men, wie z.B. zur Kor­rup­ti­ons­be­kämp­fung, Vor­ga­ben zur Durch­füh­rung von Ver­ga­be­ver­fah­ren usw.

Dane­ben begrüßt die CDU-Frak­ti­on den Abschluss des Ver­tra­ges mit der EAP Assist, einer Gesell­schaft, durch die Bera­tungs­leis­tun­gen auf ver­schie­de­nen Gebie­ten ange­bo­ten wer­den. Der Rat der Stadt hat den Abschluss des ent­spre­chen­den Ver­tra­ges zum 1. Febru­ar 2018 beschlos­sen.

Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter kön­nen sich dort bei psy­chi­schen und per­sön­li­chen Pro­ble­men, in Lebens­kri­sen aber auch bei Über­schul­dung usw. umfas­send bera­ten las­sen, bevor sol­che Pro­ble­me mög­li­cher­wei­se zu einem regel­wid­ri­gen Ver­hal­ten füh­ren.

Die­se Maß­nah­men stel­len eine sinn­vol­le Ergän­zung dar. Von die­sem Ange­bot machen Städ­te, der Kreis Mett­mann und eine Rei­he Unter­neh­men zuneh­mend Gebrauch.

Abschlie­ßend erklärt CDU-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der, Jens Lem­ke: „Die For­de­run­gen der WLH-Frak­ti­on sind popu­lis­tisch, fahr­läs­sig und naiv zugleich. Die CDU-Frak­ti­on lehnt es ab, Ange­hö­ri­ge der Stadt­ver­wal­tung unter Gene­ral­ver­dacht zu stel­len und ein Kli­ma der Ver­un­si­che­rung und Ver­däch­ti­gung zu erzeu­gen.

Auch bei die­sem sen­si­blen The­ma hat sich die WLH-Frak­ti­on lei­der wie­der ent­schie­den, sich vor­ei­lig und undif­fe­ren­ziert öffent­lich zu äußern. Damit wird sie ihrer Ver­ant­wor­tung ein­mal mehr nicht gerecht!“
Mit freund­li­chen Grü­ßen

 

Mit freund­li­chen Grü­ßen

 

Jens Lem­ke, Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der

CDU-Rats­frak­ti­on Haan