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14.01.2012: CDU: Sorge um die Innenstadt

VON RALF GERAEDTS

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24.12.2011: Finale Auswertung unserer Fragebogenaktion: Wie geht es weiter mit unserem Hallenbad?

Mit einer groß angelegten Fragebogenaktion hat der CDU Stadtverband im November dieses Jahres auf unterschiedlichen Kanälen die Haaner Bürger zu ihrer generellen Position zum Haaner Hallenbad gefragt. Nachdem das Bad seit geraumer Zeit auf dem Prüfstand steht und viele Punkte wie Bauzustand, Energiekosten, Sanierungsstau, Gutachten und die Finanzknappheit der Stadt in der grundlegenden Diskussion stehen, haben wir uns zu den generellen Fragestellungen anregen lassen:

Befragt haben wir über 3 Kanäle und insgesamt 671 ausgefüllte Bögen zurückbekommen:  

1. Online über die CDU homepage war die direkte Bearbeitung des Fragebogens möglich, wobei von jeder IP nur eine Beantwortung möglich war.

2. Der Fragebogen wurde als Anzeige im Haaner Treff veröffentlicht und konnte ausgeschnitten zurückgeschickt oder gefaxt werden

3. Der Fragebogen wurde im Schwimmbad ausgelegt und wir haben ihn an 2 Marktaktionen  direkt von Haaner Bürgern ausfüllen lassen.

Dank der Ankündigungen in der Presse, und dafür sind wir für Ihre Unterstützung dankbar, haben 37 % (250) – und dieser Vielzahl hat uns selber überrascht – den Fragebogen online ausgefüllt und auf diesem Weg auch sehr interessante, zum Teil sehr detaillierte Anmerkungen und Anregungen gegeben. 36 % (241) haben unsere Marktstände aufgesucht oder den Bogen im Schwimmbad ausgefüllt und 27 % (180) haben die Anzeige im Haaner Treff ausgeschnitten, abgegeben oder gefaxt. 

Schon dieser zahlenmäßig hohe und sehr qualitative Rücklauf hat uns überrascht und zeigt, welche Bedeutung und auch welche Emotion mit dem Hallenbad verbunden sind. 

Die Ergebnisse im Einzelnen 

Die Nein-Sager: Kategorisch Nein gesagt haben lediglich 25 Bürger (3,7 %) auf die 1. Frage "Brauchen wir generell ein Schwimmbad in Haan?" und alle weiteren Fragen. Die meisten haben online geantwortet und ihr Nein auch sehr aussagekräftig begründet.  (siehe Begründungen) 

Befürworter: Klar befürwortet wurde die 1. Frage auf insgesamt 646 (96,3 %) Fragebögen. Davon haben die meisten Teilnehmer an der Befragung, nämlich 529 (79 %) genau nach dem gleichen Muster mit Ja, Ja, Nein, Nein, Nein und Ja geantwortet und sich damit für ein öffentliches und gegen ein rein funktionelles Schwimmbad, nur für die Schul- und Vereinsnutzung, am "Alten Kirchplatz" ausgesprochen. Warum sie so votiert haben, wird in über 200 Bemerkungen und Anregungen erläutert. In diese Rubrik fallen auch zahlreiche auswärtige Besucher des Hallenbades, die sich für dessen Erhalt ausgesprochen haben. 

Für 60 (knapp 10 %) Befragungsteilnehmer wäre ein gemeinsames, öffentliches Bad mit Solingen als Neubau im Ittertal eine Alternative. Tenor: Kostenteilung, modernes Bad mit ausreichend Parkplätzen. 15 dieser 60 Antworten sprechen sich dabei deutlich gegen den Standort "Alter Kirchplatz" aus und schlagen auch Alternativstandorte vor: Dabei wird am häufigsten die Windfoche als Standort genannt, dann ein Bau neben den Schulen, an der Landstraße, an der Alleestraße, auf dem Karl-August-Jung-Platz oder auch am Windhövel als Alternative zu einem Einkaufszentrum. 

Auf 38 Bögen sagen die Antworten sagen, dass das Bad am "Alten Kirchplatz" nicht erhalten werden soll und dass es auch keinen Neubau mit Solingen ("Die sind noch mehr pleite als wir") geben soll, sondern dass an anderer Stelle auf Haaner Stadtgebiet ein neues, öffentliches Bad gebaut werden soll. Die Meisten (25 %) nennen dabei die Windfoche als Alternativstandort. Gefolgt von Haan-Ost, dem Bürgerhausstandort, dem Hagemanngelände, dem VHS-Gelände an der Diekerstraße, im Schallbruch, statt Einkaufszentrum im Schillerpark, an der Böttingerstr. usw. 

Fazit: Wir waren sehr überrascht, dass sich so viele Haaner und Haanerinnen an der Umfrage beteiligt haben und dass das Votum für den Erhalt des Hallenbades am "Alten Kirchplatz" so eindeutig ausgefallen ist. Die Bögen wurden sehr ernsthaft ausgefüllt. Für die Beantwortung haben sich die Haaner Bürger und Schwimmbadnutzer Zeit genommen und in über 200

Kommentaren und speziellen Anmerkungen zu Preisen, Öffnungszeiten, Standorten, Wellnessangeboten usw.,  klar Stellung bezogen. Alle Anmerkungen, die auch viel über die Befindlichkeit aussagen, wollen wir auf unsere Homepage www.cdu-haan.de  stellen. Die Kommentare machen deutlich, dass viele Ältere großen Wert auf ein gut ausgestattetes Schwimmbad legen und viele Familien haben im Hinblick auf die Kinder die Bedeutung eines modernen, gut ausgebauten Bades betont. Betont wird immer wieder, dass das Hallenbad zur Infrastruktur gehört und nicht auch noch geschlossen werden darf. 

21. Dezember 2011 

Anmerkungen der Nein-Sager:

- Kommunen sollen sich ein Bad teilen (2x)

- Hilden reicht (3 x)

- für Gruitener ist das Stadtbad Mettmann oder das Neanderbad eine gute Alternative

- ein Schwimmbad ist Luxus

- Haan braucht nur ein Schwimmbad für den Schul- und Vereinssport

- für Haan zu teuer, besser andere Bäder nutzen

- nicht jedes Dorf benötigt ein Spaßbad

- das Geld lieber der "Tafel" geben

- Die Bürger wurden nicht zur Schließung des Bades und Bürgerhauses in Gruiten befragt, Ausverkauf in Gruiten zur Sanierung des Haaner Haushaltes: Nein Danke! 

 Anmerkungen der 529 Befürworter, die  für den Erhalt/Sanierung des Bades sind

-       10 Jahre reparieren ist billiger, als ein neues Bad zu bauen

-       Ein neues Bad zu bauen ist realitätsfern, zentral gelegen, gute Busanbindung, Solar

-       Nicht nur immer an die Jugend denken, in Haan gibt es auch Ältere

-       Eine Stadt ohne Schwimmbad ist undenkbar

-       Das Bad sollte funktional sein, mit kleinen Attraktionen, 3m-Brett, Rutsche, Babybereich

-       Schwimmbad ist gerade für Neubürger ein Anreiz

-       Ein Düsseldorfer schreibt: Ich schwimme gerne in Haan, sehr freundliches Personal, anschließend gemütlicher Einkaufsbummel!!

-       Mit den angeblich vorhandenen kleinen Mängeln habe alle Badegäste 40 Jahre gut baden können.

-       Wir brauchen in Haan ein Schwimmbad

-       Warum ein neues Grundstück kaufen und bebauen, wenn das Gebäude schon besteht, sanieren ist wahrscheinlich preiswerter

-       Das Bad sollte weiterhin gut, schnell, oft für alle Bürger mit dem Bus erreichbar sein

-       Auf keinen Fall ein neues Bad nur als Abschreibungsmodell für die Stadtwerke bauen

-       Senkung des Zuschusses durch Abschaffung der Sauna, Sonnenbänke und Temperatur von 28 auf 26 Grad absenken und die Preise um 25% anheben

-       Verzicht auf ein eigenes Bad wäre für Haan ein Armutszeugnis

-       Es gibt sonst keine Alternativen für Kinder und Teenager, Folge wäre noch mehr Gewalt und Aggression

-       Was soll man den Kindern noch wegnehmen????

-       Eintrittspreis jährlich moderat erhöhen, 8 x, Zuschuss vom Land beantragen,

-       Kinder und Enkelkinder kommen aus Solingen

-       Die Instandhaltung ist es immer noch wert. Nutzung für die Gesundheit.

-       Gerade für Kinder ist das Bad unersetzlich und gut

-       Nicht jeder hat ein Auto oder kann sich fahren lassen

-       Als Saunagänger bitte ich um leise WDR4-Musik

-       Ich komme extra aus Solingen und nutze das Haaner Bad

-       Sollte das Schwimmbad schließen, geht es ja noch weiter bergab mit dieser Stadt.

-       Erhaltet was Haan hat und macht nicht alles kaputt.

-       Gute Kurse werden angeboten, für die Frühschwimmer wäre die Schließung ein herber Verlust

-       Der "Alte Kirchplatz" ist ein optimaler Standort

-       Der Standort ist so günstig, dass alle Bürger, auch aus Gruiten, das Bad leicht mit Bus oder Auto erreichen können.

-       Nicht alles was Geld kostet ist "schlecht"

-       Nicht die gesamte Infrastruktur kaputt sparen, sondern auch bereit sein, dafür mehr Geld auszugeben

-       Nicht so viel reden u. schreiben sondern Handeln!

-       Viele Hildener und Solinger kommen gerne nach Haan

-       In das Bad ist schon soviel Geld gesteckt worden, es wäre eine Schande, dies abzubrechen.

-       24 €/Bürger und Jahr sollten es den Bürgern wert sein, die 700 T€ Defizit abzudecken. Das auflaufen lassen des Sanierungsstaus auf bis zu 5 Mio € ist eine unverantwortliche Schlamperei der Verantwortlichen. Einsparpotential bei unnötigen Dingen

-       Das eigene Bad ist auch ein Grund für die Nichteingliederung zu Solingen.

-       Besonders für die Schüler und Senioren ist das Bad wichtig. Ein neues, teures Spaßbad für Familien nicht bezahlbar.

-       Spendenaufruf starten

-       Ich finde es beschämend, wie wenig in unsere Jugend investier wird.

-       Jedem Bürger sollte es möglich sein, das Schwimmbad zu nutzen, vor allem Älteren.

-       Das Bad konnte gebaut werden, als wir alle noch relativ "arm" waren, jetzt wird auch noch die Weihnachtsbeleuchtung abgeschafft. Kritisch hinterfragen darf man nicht, da man sonst direkt in eine Ecke gestellt wird. Die Wahlbeteiligung zeigt, was die Bürger davon halten.

-       Für Senioren sind Bäder in anderen Städten kaum erreichbar.

-       Jahrelang nichts gemacht – jetzt ist die Diskussion idiotisch

-       Bad muss für alle Bürger zugänglich sein. Spaßbäder sind beim Eintritt zu teuer.

-       Ein Bad nur für Privilegierte von Steuergeldern ist unverschämt!!!!

-       Ich hoffe, es muss nicht erst ein Nichtschwimmerkind ertrinken. Schwimmen gehört zur Grundausbildung dazu.

-       Auch wenn ich Sie nie wähle - Danke für die Arbeit, die Sie sich damit gemacht haben.

-       Warum ist für das schöne Bad kein Geld da? Es gibt auch keine öffentlichen Toiletten mehr. Was muss noch alles geschlossen werden? Einsparmöglichkeiten ergeben sich durch die Straßenreinigung.

-       Was soll für 5,6 Mio saniert werden? Ich kann als Nutzer keine großen Mängel sehen?

-       Das Bad muss wegen der guten Lage zur Bushaltestelle erhalten bleiben

-       Bad einziger Attraktivitätspunkt in Haan, sonst Friedhofsruhe

-       Wir brauchen kein Spaß- oder Wellnessbad. Lehrschwimmbecken ist unbedingt erforderlich, Starten Sie eine Umfrage zu Sparmaßnahmen, versuchen Sie die Krankenkassen an den Kosten zu beteiligen, Eintritt kurzfristig erhöhen,

-       Es gibt in Haan keine guten Möglichkeiten für Aktivitäten, Bad sehr wichtig, sonst haben wir nichts mehr 3x

-       Spare bei Zeiten, so hast Du in der Not!

-       Wir brauchen kein Rathaus aber ein Schwimmbad!

-       Ein "Hoch" fürs Schwimmbad! Gebäude darf man nicht vergammeln lassen! Das Rathaus sollte kein unnützes Geld für andere Dinge ausgeben.

-       Ich könnte mir auch ein Schwimmbad im Schillerpark vorstellen und ein Einkaufszentrum am "Alten Kirchplatz"

-       Das Sparen auf Kosten der Allgemeinheit ist nicht länger hinzunehmen.

-       Bringen Sie bitte Ihren Haushalt in Schuss.

-       Das ist das letzte Angebot für Kinder, das die Stadt zur Verfügung stellt.

-       Das Schwimmbad sollte am Standort vergrößert und damit attraktiver werden.

-       Unser Schwimmbad ist wundeschön.

-       Gutachten öffentlich machen.

-       Interessanter gestalten, große Rutsche außen anbauen.

-       Unbedingt den Spieletag erhalten.

-       Das Bad sollte längere Öffnungszeiten haben

-       Welche Kosten entfallen bei einem neuen Schwimmbad?

-       Warum ist es nicht möglich, für Schwimmer immer 1-2 Bahnen zur Verfügung zu stellen?

-       Wir, 83 und 85 Jahre alt,   gehen 4 x wöchentlich u. haben gute Erfahrungen gemacht.

-       Ein Bad in Gruiten wurde ja schon geschlossen. Und wer fährt die Kinder und Jugendlichen ins Ittertal??? Geringe Verbesserungen für alte u. behinderte Menschen, Rampe und sicheres Geländer, sind notwendig.

-       Wir sind eine Großfamilie: Ein Schwimmbad gehört für alle Bürger erreichbar ins Zentrum der Stadt.

-       Ein neues Bad kostet zu viel Geld, besser nach und nach sanieren.

-       Das Bad fördert den Familiensport, sollte es nicht erhalten bleiben können, brauchen wir auf jeden Fall eine Alternative für Schüler und Vereine.

-       Ich zweifele an, dass ein Neubau rentabler wäre.

-       Armes Haan. Traurig, dass es soweit gekommen ist!

-       Haan hat kein Kino, keine Disco und bald auch kein Bad mehr. Was kommt als nächstes? Wird es bald für Jugendliche überhaupt keine Freizeit-Möglichkeiten mehr geben? Das Gruitener Bad wurde sang- und klanglos geschlossen. Arme Gartenstadt.

-       Wir wohnen in Solingen und verbinden unser Freitags-Schwimmen mit Einkäufen in der Haaner Innenstadt. Fällt das Bad weg, gehen wir auch nicht mehr Einkaufen.

-       Haan MUSS als "Familienstadt" ein Schwimmbad haben. Es wäre ein Unding, wenn Haaner nach Erkrath, Hilden, Solingen ausweichen müssten. Der Schulsport darf nicht auf der Strecke bleiben.

-       Wir nutzen das Bad mit unseren Zwillingen regelmäßig. Eine Schließung wäre sehr schlimm, da wir auf Bus und Bahn angewiesen sind. Bitte lassen.

-       Wer hat bloß die ganze Zeit die Augen vor fälligen Renovierungen geschlossen? Warum wurde denn ein neues BHKW eingebaut? Selbstverständlich soll ein Bad allen Bürgern zur Verfügung stehen. Ob zusätzliche Leistungen nötig sind, kann hinterfragt werden. Auf Anraten meines Arztes treibe ich seit 2,5 Jahren Sport und gehe 2-3 x wöchentlich mit meiner Frau Schwimmen. WIR MÖCHTEN DAS NICHT MISSEN

-       Es wird so viel Geld verplempert. Da sollte man gefälligst das Bad erhalten. Geschäfte schließen – Haan verkommt zur reinen "Schlafstadt" - traurig.

-       Egal zu welcher Uhrzeit wir schwimmen gehen, (2x wöchentl. Seit 8 Jahren) das Bad ist gut besucht, fast zu voll. Unser Bad ist das sauberste, beste und günstigste im ganzen Umkreis. Die Diskussion ist nicht nachzuvollziehen. Auch Solinger  kommen regelmäßig. Am Wochenende sollte das Bad länger geöffnet haben und statt 3 € ruhig 3,50 € Eintritt kosten.

-       Wenn Haan weiterhin eine begehrte Stadt zum Wohnen und Leben sein soll, gehört dazu auch ein Freizeitangebot, ein öffentliches, zentral gelegenes Schwimmbad. Vorschläge für einen besseren Deckungsbeitrag: Verpflichtung der nutzenden Vereine, Helfer für bestimmte Aufgaben, Veranstaltungen, wie Schwimmnacht, -disco, Suche nach ehrenamtlichen Helfern, Auflistung aller Spender, die mehr als 1.000 € gegeben haben.

-       Das Bad gehört zu unserem Kultur- und  Freizeitangebot zwingend dazu.   

-       Wann wird das Gutachten zur Fortführung des Badebetriebes (5,6 Mio € Sanierungsstau) endlich veröffentlicht, damit sich der Bürger selber ein Bild machen kann?

-        Gründung einer Bürgerinitiative oder eines Vereins zum Spendensammeln. Absetzbare Spendenquittungen würden großzügige Spenden begünstigen (60 jähriger Dipl-Ing, 150 Besuche pro Jahr)

-       Bin von Düsseldorf nach Haan gezogen und habe mich über das zentral gelegene Schwimmbad gefreut. Schade, wenn ich es nicht mehr nutzen könnte.

-       Da der TSV mit der Schwimmabteilung schon auf das Gruitener Bad verzichten muss, wäre es schade, wenn auch in Haan keine Trainingsmöglichkeit mehr bestehen würde. Der Schulsport würde extrem unter einer Schließung leiden. Bad muss für alle geöffnet sein. Spielenachmittag sehr beliebt und eine tolle Freizeitalternative.

-       Wohne seit 50 Jahren in Haan und sehe wie Haan immer mehr abbaut. Schlafstadt?!? Andere Städt bieten ihren Bürgern mehr. Unsere Enkel werden mal erzählen: Haan war mal eine schöne Stadt. Wir hatten ein Kino, Schwimmbäder in Haan und Gruiten, Kinder wurden hier geboren, wir hatten sogar ein Kaufhaus, und ….. sucht euch eine schöne Kleinstadt, wo euch das alles geboten wird.

-       Bedenkt, dass nicht jeder einen PKW hat und ein Schwimmbad auf der "grünen" Wiese – wie schon die meisten Einkaufsmöglichkeiten – wäre keine Alternative.

-        Gerade die zentrale Lage muss erhalten bleiben, das Bad ist attraktiv, weil es kein Spaßbad ist.

-       Wenn Milliarden für Bankenrettung ausgegeben werden, dann werden doch wohl 5 Mio für ein Bad übrig sein. Kinder und Senioren dürfen nicht immer die Leidtragenden sein. Die Nichtschwimmerzahl nimmt zu. Armes Deutschland. Die Millionäre würden gerne mehr Steuern zahlen, dürfen aber nicht. Paradox. Erhalten Sie das Schwimmbad, denn sonst geht ein großes Stück Lebensqualität in Haan verloren.

-       Was hat Haan eigentlich noch zu bieten? Kein Kino, Kaufhaus, Freibad…. Es wäre traurig, wenn wir auch noch das Hallenbad verlieren und auch noch zum Schwimmen in andere Städte abwandern müssen.

-       Es wäre traurig, wenn das Bad schließen müsste, Freizeitangebot für Jung und Alt sollte unbedingt erhalten bleiben.

-       Man kann nicht auf der einen Seite bauen und verdichten, damit die Einwohnerzahl wächst und neue Firmen ansiedeln und auf der anderen Seite die Infrastruktur vernachlässigen oder sogar streichen. Solingen ist keine Alternative, da kann man ja direkt über eine Eingemeindung nachdenken – und das will sicher niemand. Das Bad hätte sicher eine bessere Frequenz, wenn die Parkmöglichkeiten besser wären, Kooperation mit Tiefgaragen. Alternative Standorte müssen das berücksichtigen, ÖPNV-Anbindung.

-       Änderung der Öffnungszeiten:  Mo: Frühschwimmer, Schulsport, ab mittags geschlossen, ab 18 Uhr Vereine in eigener Regie: Do: Frühschwimmer, Schulsport, ab mittags geschlossen: Di, Mi und Fr.: 13-21 Uhr geöffnet, ab 17 Uhr 1 Bahn für Schnellschwimmer, mittwochs ab 17.00 Uhr Spielenachmittag für Kinder: SA und So: 9-17 Uhr geöffnet, 1 Bahn für Schnellschwimmer   

            - das Schwimmbad in Haan ist wichtig! Für alle. Wir wollen doch nicht immer in andere Städte fahren. Zum Shoppen fahren wir nach Langenfeld. Traurig,aber wahr.

            - Evtl. mit Gesundheitsangeboten: Kneippgang, Whirlpool zur Erschließung des Gesundheitsangebotes auch im Hinblick auf die zunehmende Zahl der Senioren   

22.12.2011: RP: Klares Votum für den Bad-Erhalt

Die Fragebogenaktion des CDU-Stadtverbandes hatte eine große Resonanz. 671 Bürger äußerten ihre Meinung. 646 wollen ein Schwimmbad in der Gartenstadt, 529 in einem sanierten Bad am alten Standort. Politisch sollen einige Fragen rund ums Bädergutachten geklärt werden.

Artikel RP:

http://www.rp-online.de/region-duesseldorf/hilden/nachrichten/klares-votum-fuer-den-bad-erhalt-1.2649275